Verkündet sein Heil von Tag zu Tag


Schon seit vielen Jahren ist Patricia Kelly missio-Glaubenszeugin. Für missio gab sie ein Konzert in Dresden. Wir nutzten die Gelegenheit und baten sie um ein Statement für unsere Gebetsaktion 2015. Dabei geht es um das Bibelzitat „Verkündet sein Heil von Tag zu Tag“ (Psalm 96,2) und was es heute für Menschen bedeutet. Wir fragten Patricia Kelly, was der Psalm für sie persönlich bedeutet, gerade in Dresden, wo jeden Montag Menschen gegen Flüchtlinge demonstrieren und sich dabei auf die Werte des christlichen Abendlandes berufen. Patricia Kelly nahm Stellung und gab ein bemerkenswertes Statement ab:

Meine Antwort

… in christlichem Sinne leben und meinen Mitmenschen mit Verständnis und Toleranz begegnen.

— Angelika

Dein Heil verkünden, o Herr, durch ein Lächeln, welches ich meinem Nächsten schenke.
Ein Lächeln, das sagt: Jesus liebt Dich! Jesus berührt Dich! Jesus macht Dich heil; denn
Jesus ist auf die Erde gekommen, um durch SEIN LEIDEN am Kreuz: SEIN HEIL zu bringen.

— Andrea

… allen Menschen freundlich und respektvoll zu begegnen, mich einzufühlen in die Not des Anderen und im Rahmen meiner Möglichkeiten zu helfen.

— Andrea

Haben Sie recht herzlichen Dank für Ihre Teilnahme und die zahlreichen Gedanken dazu, wie Sie sein Heil #vonTagzuTag verkünden.

Ihnen allen und jenen, die Ihnen nahe stehen, wünschen wir Gottes Segen!

— missio

… jeden Tag darauf zu vertrauen, dass Jesus und Gott im Alltag für uns da sind.

— Franjo

… mit Freude und Beherztheit Gott und den Menschen zu begegnen und die Frohe Botschaft weiterzugeben, indem wir mit Hingabe und Leidenschaft dienen!

— Melle

… jeden Tag auf’s Neue dankbar den Tag zu beginnen und zu beenden. Dankbar für alle schwere Zeiten zu sein, die wir mit Hilfe Gottes gut überstanden haben. Dankbar zu sein, dass ich Liebe und Gebete mit vielen Menschen teilen darf.

— Regina

… den Tag dankbar anzunehmen.
… anderen Menschen mit Respekt begegnen.
… zufrieden sein.

— Helmut

… dem Anderen zu begegnen ohne Vorurteile;

… bereit zum Zeugnis zu sein, wenn es darauf ankommt;

… IHN zu loben und zu preisen, weil ER meine Familie und mich reich beschenkt;

… das Herz denen zu öffnen, die meine Hilfe benötigen.

— Andreas

… die Menschlichkeit und Nächstenliebe nicht aus den Augen zu verlieren bei aller Bürokratie und Verwaltung.

— Tamara

… wie Jesus alles zu tun, was dem Ganz-Sein der Menschen dient.

— Lorenz

Gottes Botschaft zu leben heißt für mich: Voller Hoffnung zu leben und diese Hoffnung auf Heil, Frieden und Segen auch an andere weiter zu geben. Es bedeutet, stets das Gute im Menschen zu sehen und mit Schwächen nachsichtig zu sein. Gott geht jeden Tag mit uns und dieses Wissen macht mich stark.

— Elisabeth

… Schätze teilen: Von dem weitergeben, was mir geschenkt ist, was mich reich macht, erfüllt, gegen allen Augenschein hoffen lässt. Auch meine geistliche Armut, Zweifel, Angst teilen und vertrauen, dass Gott es gut mit mir meint. Seine Antwort ist längst unterwegs. Vielleicht bist Du Sein Bote.

— Laura Marie

… jeden Tag aufs Neue für die Familie da zu sein.

— Wolfgang

… die Liebe Gottes anderen Menschen zu zeigen, indem man für den anderen da ist und in Gemeinschaft den Glauben lebt, damit der Funke Gottes von einem Menschen in der anderen springt und ein großes Feuer entfacht.

— Johanna

… mit meiner Familie einen Alltag leben, in dem der Glaube Platz hat,

… jeden Tag aufs neue meinen Mann, unsere Kinder, die Mitmenschen so annehmen wie sie sind,

… dankbar sein für das Glück, eine Familie zu haben,

… das Kirchenjahr lebendig erleben.

— Cornelia

… die Liebe, die Gott uns schenkt, im Alltag weiter zu schenken und diese Liebe zu leben. Die Menschen mit denen wir zu tun haben, sollen merken, dass wir daraus Kraft und Zuversicht schöpfen. So kann unser Leben auch Ansporn für Andere sein, sich Gott zuzuwenden.

— Dieter

… mit meinen Kindern zu beten und Gott für das Glück, die Freude, den Segen und für alles zu danken, was Er uns tagtäglich schenkt.

— Michael

… als Christ meinen Alltag zu leben und zu gestalten, sodass alle Menschen, denen ich begegne, Anteil von seinem Heil erlangen.

— Franziska

Das Beste Beispiel ist für mich Nelson Mandela und seine Bewunderung für alle Menschen auf dem gesamten Erdball, dem vertrauten Umgang mit Armen und Reichen, Schwachen und Mächtigen, einfachen Leuten und gekrönten Häuptern, Jung und Alt, Männern und Frauen, unabhängig von Rasse und Herkunft, täglich wahren.

— Jelena

… voller Vertrauen und dankbar die Liebe Gottes wahrnehmen und mit offenem Herzen weitergeben.

— Angelika

… jeden Tag erneut neugierig auf meine Mitmenschen zuzugehen und in jedem Menschen Gott zu erkennen.

— Angela

… jeden Tag anderen Menschen zu zeigen, wie viel Freude und Kraft man aus dem Glauben schöpfen kann. So sehen sie, dass der Glaube keine Last, sondern wirklich ein Geschenk ist.

— Florian

… im Evangelium den Hinweis für heute zu finden und danach zu leben. … Gottes Segen wirklich zu erwarten und in diesem Vertrauen den anderen zu begegnen!

— Daniela

… offen erzählen was Er jeden Tag für mich macht. Weil Er macht wirklich jeden Tag was.

— Gosia

Ich möchte die barmherzige Liebe Gottes, die ich in meinem Leben erfahre, auch an andere weitergeben. So wie Gott mit mir geduldig ist und mir immer wieder eine neue Chance gibt, bemühe ich mich auch, mit meinen Mitmenschen geduldig zu sein.

— Gertrud

… Nächstenliebe zu geben, die Welt und meine Umwelt achtsam zu behandeln, jedem Menschen freundschaftlich begegnen.

— Thomas

… mit gutem Beispiel vorangehen und den Bedürftigen zu helfen, wo ich nur kann.

— Maike

… täglich in der Pfarrgemeinde präsent zu sein und Augen und Ohren für die Mitmenschen zu öffnen und helfen zu können.

— Christa

… die frohe Botschaft in meinem Umfeld als Nächstenliebe zu leben. Wachsam und bewusst mit mir selber und mit meinen Mitmenschen umzugehen und Gott täglich neu in meinem Leben Raum geben. Erst wenn Gott die Mitte ist, kann ich sein Heil begeistert verkünden!!

— Maria

… dass ich täglich “DANKE” sage meinem Schöpfer und Herrn für alle Wohltaten die ER mir zukommen lässt. Dass ich mich immer bei IHM geborgen fühlen kann und ER mir immer nahe ist!

— Annemarie

… im Berufsleben und im Privaten offen, ehrlich, fair und partnerschaftlich zu sein – den Menschen annehmen, wie er ist, so wie Jesus jeden Menschen immer auf’s Neue annimmt.

— Stephanie & Hilko

… Gottesdienste zu besuchen – Lektorendienst – Wortgottesdienste mit zu leiten - Liturgiearbeit.

— Helmut

… in liebevoller, wahrhaftiger Wertschätzung Menschen begegnen und Da sein wenn erwünscht und die Liebe Gottes auf der Herzensebene weitergeben.

— Karin

… aus dem grundsätzlichen Vertrauen zu leben, dass das Leben gut ist, weil Gott das Leben schenkt und bewahrt und zu versuchen, dieses Vertrauen durch meine Worte und Taten auszustrahlen.

— Beate

… durch mein Leben Menschen neugierig zu machen, aus welcher Kraft und warum ich mein Leben in Gelassenheit und Zufriedenheit meistern kann. Sie fragen, ich antworte: Ich bin geborgen in Gottes guten Händen.

— Hannelore

… für andere da zu sein und mein Vertrauen auf Gott offen zu zeigen.

— Marlies

… mir jeden Tag bewusst zu machen, dass Jesus gegenwärtig ist in meinem Leben. Wenn ich mir täglich für ihn Zeit nehme, mich von ihm lieben lasse und höre, was er mir sagen will, dann drängt es mich, diese Liebe weiterzuschenken, z.B. durch ein aufbauendes Wort oder indem ich meine Zeit verschenke.

— Cornelia

… der Mensch, der mir gerade begegnet oder meine Zeit braucht, hat immer Vorrang. Ihm möchte ich einfühlsam, offen und froh begegnen und so ein wenig von Gottes Liebe weitergeben.

— Irmgard

… mich berühren lassen von Gottes Wort und mich senden lassen in den Tag, um Menschen mit Respekt zu begegnen, weil ER schon jeden berührt hat.

— Ludger Seibert, Pastoralreferent

… selbst die Menschen spüren zu lassen, dass mich Gott heil macht. Ich will jeden Tag in der Bibel lesen und bewusst etwas davon nach außen den anderen Menschen zeigen, was mich heil macht.

— Johannes

Eigentlich bin ich täglich dankbar, für alles, was ich habe. Auch in schweren Zeiten versuche ich, für meine Familie und andere da zu sein und ein offenes Ohr zu haben.

— Martha

… immer klar und konkret zu antworten, wenn ich gefragt werde.

— Wiltrud

Wenn ich an Gott denke, dann weiß ich, dass unsere Taten zählen. Egal ob eine ältere Dame im Bus einen Sitzplatz braucht oder ich mir die Flüchtlingsproblematik vor Augen halte. Von Tag zu Tag sein Heil zu verkünden, heißt für mich, da anzupacken, wo Menschen Hilfe brauchen.

— Karl

… jeden Tag zu versuchen, etwas besser zu werden als am Tag zuvor – ein besserer Mensch, ein Mensch mit mehr Verständnis für andere, mehr Güte und immer neuer Hoffnung.

— Claudia

Lebenselixier weitergeben: Freude, Vertrauen, Hoffnung, da sein, ein Ohr haben, Andere wahr nehmen und fühlen lassen “Du bist was ganz besonderes, du bist einzigartig und wichtig” – wobei dies nicht so einfach ist, wie ich am Schicksal meiner von Burn-Out Syndrom geschlagenen Tochter weiß.

— Inge

… hellhörig sein, tapfer im Verzicht auf Bequemlichkeit und freier Zeit. Berührungen und Nähe kranker und alter Menschen nicht ausweichen, ja sogar zulassen und suchen. Im Gebet alle Begegnungen des Tages vor Gott hintragen, Gott immer um Begleitung bei allem Tun vorher bitten und die Menschen erfreuen.

— Birgit

… ihm treu zu bleiben.

— Reiner

Mach’ den Geistlichen in Deutschland bewusst, dass sie nicht Priester geworden sind um Dienst nach Vorschrift zu machen, sondern das gleiche Engagement zeigen, das sie von uns Laien erwarten.

— Carola

… meinen Mitmenschen freundlich zu begegnen, in ihnen Gottes Liebe zu sehen. Da sein, wenn Hilfe notwendig ist, Verständnis zeigen.

— Pia

… mich auf meine Mitmenschen zu konzentrieren, für sie da zu sein, wenn sie mich brauchen.

— Deliah

Ich hab’ lange überlegt. Aber eigentlich ist die Antwort ganz einfach: Aufrichtig und nett sein! Wenn das alle machen würden, wären wir schon ein paar Schritte weiter …

— Lisa

… auf Facebook zu posten, dass Gottes Liebe GROSS und seine Schöpfung wunderbar ist.

— Sr. Katharina SSND

… jeden Tag eine gute Tat zu vollbringen und für seine Mitmenschen da zu sein.

— Thomas

… Freude mit anderen zu teilen.

— Sophie

… Menschen, die mich verletzt oder mich zornig gemacht haben, zu verzeihen, wirklich zu verzeihen, den Zorn zu überwinden und damit, wenn es glückt, zwischen uns beiden einen kleinen Abglanz der Liebe Gottes aufscheinen zu lassen.

— Anne

… anderen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und ihnen zu helfen, wenn sie Kummer haben.

— Anna

… meinen Beitrag zu leisten und mich für andere einzusetzen, direkt vor Ort. Es gibt immer noch Bedürftige in unserer Gesellschaft. Deswegen tue ich, was ich kann. Samstags habe ich bspw. einen Seniorentreff ins Leben gerufen.

— Gudrun

… jeden Tag daran zu arbeiten, dass ich eine besserer Mensch werde und mich um andere Menschen kümmere und sorge.

— Vanessa

… meine Mitmenschen, ihre Freuden und ihren Kummer Gott ans Herz legen. Jeden Tag.

— Laura Marie

… auf jeden Menschen mit einem Lächeln zuzugehen.

— Philipp

… jeden Tag die Welt mit ins Gebet zu nehmen und in meiner Arbeit mitzuhelfen, dass sie ein besserer Ort wird.

— P. Maurus

… aufmerksam und ganz da zu sein für die Wirklichkeit, die mich umgibt: den Menschen, das Geschöpf, dem ich jetzt begegnen darf.

— Dinah